Überblick

Was ist Zecretly? Unsere Geschichte

· Zecretly · 4 Min. Lesezeit

Zwei junge Männer in Schwarz sitzen von hinten gesehen vor je drei Bildschirmen in einem dunklen Raum, links eine Wand mit Haftnotizen, rechts ein Whiteboard mit Tresor und Zecretly und ein Kleiderständer, darüber der Schriftzug Zecretly

Kurz gesagt: Zecretly ist aus dem Alltag in Finanz, Vermögensverwaltung und Treuhand entstanden, den wir aus eigener Erfahrung kennen. Dort haben wir gesehen, wie leicht Kundendaten an Orten landen, an die sie nicht gehören. Wir sind zwei Brüder und haben Zecretly gebaut: eine Anwendung, die vertrauliche Angaben in Dokumenten und Texten durch Platzhalter ersetzt, bevor Sie sie weitergeben oder zu einem KI-Dienst wie ChatGPT oder Claude hochladen. Alles läuft auf Ihrem Computer.

Ein Raum, zwei Tische

In diesem Raum steht unser Pult: zwei Tische, auf jedem drei Bildschirme. Hier setzen wir uns hin, jeder an seinen Platz, und arbeiten an Zecretly.

Wir möchten Zecretly in die Schweizer Wirtschaft bringen, dorthin, wo es gebraucht wird: in die Büros von Selbständigen, Treuhändern, Vermögensverwaltern und kleinen und mittleren Unternehmen.

Wie wir dazu kamen

Wir sind in derselben Familie aufgewachsen, und eines hat uns früh verbunden: Wir wollten etwas bewirken, vor allem in der Schweiz. Uns selbständig machen, etwas aufbauen, etwas erreichen. Das war immer der Fokus Nummer eins.

Lange haben wir es getrennt versucht, jeder für sich, und dabei vieles ausprobiert. Eines davon war der Handel auf Ricardo. Wir haben günstig eingekauft und teurer weiterverkauft. Der Gewinn war nie das Ziel an sich. Er sollte den nächsten Schritt bezahlen, und am Anfang hat er Zecretly finanziert, denn für den Start brauchten wir Geld.

Irgendwann haben wir entschieden, es einmal gemeinsam zu versuchen.

Was wir im Berufsalltag sahen

Mehrere Wochen lang haben wir uns gefragt, was der Schweizer Wirtschaft helfen könnte, den Menschen im Land und vor allem den Firmen. Gerade jetzt, wo KI-Dienste wie ChatGPT in den Büros ankommen und neue Fragen aufwerfen, schien uns das dringlicher als sonst.

Die Antwort lag näher, als wir dachten. Wir kennen den Alltag in Finanz, Vermögensverwaltung und Treuhand aus eigener Erfahrung und wissen, wo die Hürden liegen, was besonders ärgert und welche Fehler immer wieder passieren. Auch bei einer selbständigen Verwandten haben wir es aus nächster Nähe gesehen. Es ging immer wieder um dasselbe: Kundendaten.

Ein Name, eine Adresse, ein Betrag, und schon steht etwas in einem Dokument oder in einem Chat, das dort nicht hingehört. Dass das ab und zu passiert, ist menschlich. Heikler wird es, wenn Texte und Dateien bei KI-Diensten wie ChatGPT landen, damit sie zusammengefasst, übersetzt oder umformuliert werden.

Das hat uns nachdenklich gemacht. Aus der Welt schaffen lässt sich dieses Problem nicht. Aber man kann dabei helfen, dass es gar nicht erst entsteht.

Von Tresor zu Zecretly

Die Idee kam uns von weit weg: nichts verbieten und nichts wegsperren, sondern die vertraulichen Angaben ersetzen, bevor ein Dokument den Computer verlässt. Wer einen Namen nicht mehr im Text hat, kann ihn auch nicht weitergeben.

Das Projekt hiess zuerst Tresor. Dann haben wir uns für Zecretly entschieden.

Erst denken, dann bauen

Bevor wir eine Zeile gebaut haben, haben wir ein Briefing geschrieben. Was macht Sinn und was nicht? Wie gut ist das überhaupt möglich? Welche Hürden gibt es, welche Gefahren, welche Chancen, welche Stärken? Wir haben gründliche Analysen gemacht, über Tage, dann über Wochen, am Ende über Monate.

Erst danach kamen die ersten Proben. Sie sahen gut aus. Das war der Moment, in dem aus einer Idee ein Projekt wurde. Seither entwickeln wir es weiter, Schritt für Schritt.

Was Zecretly heute macht

Zecretly findet Namen, Firmen, Adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBAN, AHV-Nummern und Kundennummern und ersetzt sie durch Platzhalter. Beträge und Daten ersetzt es ebenfalls oder verschiebt sie auf andere, passende Werte, je nach Schutzstufe. Ein Beispiel mit erfundenen Daten:

Frau Marina Keller überweist CHF 7'080 an Feldweg 14, 8000 Zürich.
wird zu
Frau [PERSON_1] überweist [BETRAG_1] an [ADRESSE_1].

Das Dokument bleibt lesbar und zusammenhängend, die vertraulichen Angaben sind nicht mehr darin. Die Antwort der KI öffnen Sie danach wieder mit Zecretly, und die echten Werte stehen wieder da.

Es gibt zwei Wege zum geschützten Dokument. Sie markieren einen Text und drücken Strg+Alt+Z, oder Sie klicken mit der rechten Maustaste auf eine Datei oder einen Ordner und wählen «Mit Zecretly schützen». Zecretly liest Word, Excel, PowerPoint und PDF sowie E-Mails als .eml und .msg. Drei Schutzstufen bestimmen, wie weit der Schutz geht: Normal, Stark (der Standard) und Maximal.

Schützen und Zurücksetzen laufen ohne Internet. Die Zuordnung von Platzhalter und echtem Wert liegt verschlüsselt auf Ihrem Gerät.

Zecretly findet nicht jeden Wert. Umschreibungen wie «die Inhaberin der Bäckerei am Bahnhof» und Text in Bildern auf Seiten mit normalem Text liest es nicht zuverlässig. Eingescannte PDF liest Zecretly nur unter Windows, mit der eingebauten Texterkennung. Darum ersetzt die Anwendung Ihre eigene Prüfung nicht: Schauen Sie den Bericht an, bevor Sie etwas weitergeben. Wie die einzelnen Schritte aussehen, zeigt die Seite So funktioniert es.

Wohin wir wollen

Wir möchten Zecretly weiterentwickeln und in der Schweizer Wirtschaft bekannt machen, im Austausch mit denen, die es einsetzen. Wir sagen offen, was Zecretly kann und was nicht, denn Vertrauen beginnt genau dort.

Wenn Ihnen etwas auffällt oder fehlt, schreiben Sie uns an hallo@zecretly.com. Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

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Zecretly ausprobieren: Die Anwendung arbeitet lokal auf Ihrem Computer. Zecretly herunterladen oder zuerst nachlesen, wie Zecretly funktioniert.